Aus den Unternehmen
"Der Standort Deutschland hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten gelitten", sagt Alexander Peters. Was den CEO von Neuman & Esser besonders umtreibt, erklärt er im Video.
Als Spezialist für Verbindungselemente spürt EJOT die schwierige Lage am Automarkt. Der Geschäftsführende Gesellschafter Christian Kocherscheidt beklagt neben der Konjunktur aber auch viele Kostenprobleme am Standort.
Harburg-Freudenberger ist mit seinen Maschinen für die Kautschukindustrie ein Hidden Champion. Welche Kostenprobleme das Unternehmen belasten, erklärt Nils Spier, Director Product & Services.
Rosenbauer fertigt in Karlsruhe Feuerwehrfahrzeuge – und hadert mit den schwierigen Bedingungen am Standort Deutschland. Was das Unternehmen besonders belastet und was er sich von der M+E-Tarifrunde erhofft, erklärt Geschäftsführer Michael Kristeller.
Foto: sagmalspaghetti
„Der Industriestandort bei uns im Norden und auch im gesamten Land kann nur zukunftsfest gemacht werden, wenn die Arbeitskosten spürbar und nachhaltig sinken.“
„Wir müssen auch in diesem Land die Kosten senken.“
Foto: Mercedes-Benz Group AG
Foto: Porsche AG
„Nur wenn wir unsere Ziele erreichen und wirtschaftlich erfolgreich sind, können wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch die nötige Sicherheit geben.“
Diebold Nixdorf in Paderborn verspürt steigenden Druck im internationalen Wettbewerb: Arbeitskosten, Energiekosten und Bürokratie verschärfen die Situation. Standortleiter Jörn Förster hat klare Erwartungen, was sich für sein Unternehmen und ganz M+E ändern muss.
„Die Zeit, in der die Kunden bereit waren, 20 Prozent Aufschlag für das Siegel ,Made in Germany‘ zu bezahlen, ist vorbei.“
„Wenn wir diese Talfahrt beenden und nicht weiter ungebremst Arbeitsplätze unwiederbringlich verlieren wollen, dann müssen wir unsere Kosten-Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Dazu gehören auch die Arbeitskosten.“
Foto: Wilfried Meyer
Foto: Robert Recker
„Eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ist alternativlos.“
„Aber wenn man nun schon in Richtung 500.000 verlorener Industriearbeitsplätze unterwegs ist, dann sollte man nun wirklich alles tun, um die Blutung zu stoppen.“
Foto: STIHL