• Die IG Metall fordert:
    5%
    Die Arbeitgeber bieten:
    1x Realitätscheck

    Die ME-Arbeitgeber. Kosten senken, Standort retten!
  • Die Arbeitskosten eilen davon. Entwicklung in der Metall- und Elektro-Industrie seit 2018: Entgeltsumme +12 Prozent, Beschäftigte −8 Prozent, Produktion −15 Prozent. Index 2018 = 100; 2026: Hochrechnung. Quellen: Statistisches Bundesamt, Gesamtmetall-Berechnungen. Die M+E-Arbeitgeber: Kosten senken, Standort retten!

    Die Arbeitskosten eilen davon

    Entwicklung bei M+E seit 2018

    Entgeltsumme
    +12 %
    Beschäftigte
    -8 %
    Produktion
    -15 %

    Index 2018 = 100; 2026: Hochrechnung. Quellen: Statistisches Bundesamt, Gesamtmetall-Berechnungen.

    Die M+E-Arbeitgeber. Kosten senken, Standort retten!

Darum geht es in der Tarifrunde:

Die Metall- und Elektro-Industrie steckt in der längsten Krise seit Gründung der Bundesrepublik. Die Produktion liegt 15 Prozent unter dem Vorkrisenniveau, seitdem sind bereits 340.000 Jobs weggefallen. Und diese Entwicklung geht ungebremst weiter: Jeden Monat brechen 10.000 weitere Stellen weg. 2026 droht das dritte Rezessionsjahr nacheinander für M+E zu werden.

Der Grund: Die Kosten sind zu hoch. Viele Unternehmen können in Deutschland nicht mehr rentabel wirtschaften. Sie schreiben Verluste oder verzeichnen nur Mini-Renditen. Energie, Bürokratie, Steuern und Abgaben sowie der Faktor Arbeit machen den Standort Deutschland zu teuer, um im weltweiten Wettbewerb mithalten zu können. Anderswo sind die Rahmenbedingungen oft eindeutig günstiger.

M+E in der Krise: Was zu tun ist

Aktuelles

12.10.2026

VMET

Kaeser: „Tarifparteien müssen Gestaltungsspielraum nutzen“

Mehr erfahren

12.10.2026

VME

Brandes: „Tarifrunde muss Betriebe stärken und Arbeitsplätze sichern“

Mehr erfahren

09.10.2026

M+E Mitte

Wangemann: Tarifpolitik muss jetzt die Stärkung des Standorts und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unterstützen

Mehr erfahren

Termine

14.10.2026

Erste Verhandlungsrunde in Sachsen

27.10.2026

Zweite Verhandlungsrunde in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und dem Norden

28.10.2026

Zweite Verhandlungsrunde M+E Mitte

Zahlen & Daten

Aktuelle Krisen und langfristige Probleme lasten auf den M+E-Unternehmen. Die wichtigsten Zahlen zum Ernst der Lage:

Um 15 Prozent ist die M+E-Produktion seit 2018 geschrumpft. Die Branche steckt in der Rezession: 2025 gab es ein Produktionsminus von 0,5 Prozent.*

Mehr als 350000 Arbeitsplätze sind bei M+E seit dem Job-Höhepunkt 2019 verloren gegangen. Jeden Monat fallen derzeit 10.000 weitere weg.*

*Quelle: Gesamtmetall

Faktencheck

“

Eine Befragung von Betriebsräten in rund 2.400 Unternehmen ergab, dass etwas mehr als die Hälfte
die Lage in ihren Unternehmen für gut oder sehr gut hält.

IG Metall, 23.09.2026

Fakt ist: Nach Daten des ifo-Instituts erwarten 22 Prozent der M+E-Unternehmen für dieses Jahr einen Verlust, weitere 21 Prozent gerade mal eine „schwarze Null“. Die Branchen, in denen die Lage besser ist, machen nur einen kleinen Teil der gesamten M+E-Industrie aus. Zwei Drittel der M+E-Beschäftigten hingegen arbeiten in Branchen, die schrumpfen.

Aus den Unternehmen

Wie M+E-Unternehmerinnen und ‑Unternehmer auf die Krise der Branche blicken. Und welche Erwartungen sie an die Tarifrunde der Metall- und Elektro-Industrie haben.

Mehr erfahren

Folgen Sie uns:
M+E in den Sozialen Medien

Nach
oben